

Die K-BV wurde im Jahr 2016 durch Landesgesetz (Gesetz über die Kärntner Beteiligungsverwaltung, K-BVG, LGBl. Nr. 28/2016) als eine Anstalt öffentlichen Rechts eingerichtet.
Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung an Unternehmen, der Erwerb, das Halten, das Verwalten und Veräußern von Beteiligungen, schwerpunktmäßig in den Bereichen der touristischen und logistischen Infrastruktur, unter anderem jener Beteiligungen, die durch das Land Kärnten übertragen wurden.
Die K-BV beteiligt sich insbesondere an Unternehmen, deren Infrastruktureinrichtungen geeignet sind, die Regionen des Landes Kärnten nachhaltig zu entwickeln. Wir nehmen Einfluss auf die Entwicklung unserer Beteiligungen, indem wir partnerschaftlich deren strategische Ausrichtung mitgestalten.
Zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben steht die Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der Beteiligungsverwaltung im Vordergrund. Dies unter Bedachtnahme auf die Interessen des Landes Kärnten unter Beachtung volkswirtschaftlicher Gesichtspunkte und öffentlicher Interessen.
Das aktuelle Beteiligungsportfolio der K-BV umfasst 11 Beteiligungen (+ stille Beteiligungen) und werden diese durch ein schlankes Team von 8 Mitarbeitern verwaltet.
Allgemeine Anfragen richten Sie bitte – zur entsprechenden Weiterleitung und Bearbeitung durch unsere Mitarbeiter – an folgende E-Mailadresse: office@k-bv.at
Foto / Text: ÖBB | Hofmann
LCA Logistik Center Austria Süd GmbH (kurz LCAS) ist die offizielle Standortagentur des gleichnamigen Logistik-Hubs Fürnitz, dem südlichsten Logistikstandort Österreichs, der vor allem mit seiner Lage im Dreiländereck Österreich – Italien – Slowenien bei Unternehmen und Investoren punktet.
Die LCAS, die am Standort des ÖBB Container Terminals Villach Süd (Fürnitz) ihren Sitz hat, ist zudem auch Kompetenzzentrum für den Logistikstandort Kärnten und steht Unternehmen und Menschen aus den Bereichen Transport und Logistik mit einem breiten Angebot an Serviceleistungen zur Verfügung.
Um den Logistikstandort Kärnten in seiner ganzheitlichen Entwicklung zu stärken, beschäftigt sich die LCAS mit den Kernaufgaben Standortmarketing, Betriebsansiedlung, Standortentwicklung und Kooperationen (u.a. EU-Projekte). Sie dient so als operative Einheit zur zielgerichteten Förderung und Entwicklung des Logistikstandortes Fürnitz zu einem internationalen, modernen Logistikhub, zur Verbesserung der überregionalen Sichtbarkeit Kärntens als idealen Logistikstandort und zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen, die der Optimierung des Wirtschaftsstandortes Kärnten dienen. Das Kompetenzzentrum für Logistik ist zu 100% im Eigentum der öffentlichen Hand und gehört zu 50% der K-BV Kärntner Beteiligungsverwaltung und zu 50% der ÖBB.
Ziel der Gesellschaft ist es u.a. die Ansiedelung von neuen, internationalen Betrieben mit Logistikbezug am Standort Villach|Fürnitz durch die Bereitsstellung von Beratungsleistungen zu unterstützen und strategisch zu begleiten. Dazu gehören die Vermittlung von Kontakten zu Dienstleistern und Experten als auch z.B. Hilfestellung bei der Standort- und Personalsuche. Kostenfreie Unterstützung im Rahmen des One-Stop-Shop Services gibt es auch bei Fragen zur Gründung und zur Finanzierung inklusive der Abklärung von möglichen Förderungen. Das Serviceangebot richtet sich ebenso an Bestandskunden, die im Rahmen von Erweiterungsprojekten das professionelle Beratungsportfolio der Standortagentur nutzen möchten.
Aufgrund der Nähe zu den nordadriatischen Häfen Triest und Koper, ist man bestrebt, den Logistik-Hub Fürnitz zu einem Dryport zu entwickeln und so eine nachhaltige Auslastung auch des Container Terminals Villach Süd (Fürnitz) zu erreichen.
Im Rahmen des Standortmarketings soll der Standort, der auch den zweitgrößten Verschiebebahnhof Österreichs beherbergt, internationale Bekanntheit erlangen, beispielsweise durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Messen und Konferenzen, Organisation von Führungen und Standortpräsentationen. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die Social Media-Kampagnen der LCAS.
Foto: Gert Perauer / Text: Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen
Die Unternehmensgruppe der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen betreibt ergänzend zu 24 Seilbahn- und Liftanlagen, Europas längsten MTB Flow Country Trail , das Thermal Römerbad, den Kaiserburg Bob und versteht sich als Wirtschaftsmotor und Impulsgeber im regionalen und überregionalen Umfeld.
Einzigartig in der Gesamtheit bietet das Unternehmen Einheimischen, Tages- & Urlaubsgästen sowie Kooperationspartnern attraktive Angebote zu den Freizeitaktivitäten Skifahren, Wandern, Biken, Wellness (Therme & Sauna), Entschleunigung am Berg. Ergänzend dazu sehen sich die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen als Leitbetrieb der Kärntner Seilbahnunternehmen, bezogen auf Angebotsvielfalt, Größe, Serviceangebot, Qualität und Nachhaltigkeit. Die Unternehmensgruppe steht in Kärnten für eine einzigartige und jahrzehntelange Erfahrung. Unsere Mitarbeiter sind dem Unternehmen verbunden, werden wertgeschätzt und gefördert. Der eigene Anspruch und der sich ändernde Bedarf der Kunden sind Ansporn, regelmäßig unsere Angebote zu hinterfragen und schaffen Innovation.
Die einzigartige Kombination aus dem Naturjuwel Nockberge mit ihren regionalen Besonderheiten, der Gastfreundschaft der Menschen und das touristische Angebot sind wertvolle Botschafter der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen.
Foto / Text: Kärntner Flughafen Betriebs GmbH
Die Kärntner Flughafen Betriebs GmbH (KFBG) ist die Betreiberin des Klagenfurt Airport (IATA: KLU, ICAO: LOWK).
Als bedeutende Infrastruktureinrichtung und zentraler Mobilitätsknoten für Wirtschaft, Tourismus und regionale Entwicklung stellt der Flughafen die internationale Vernetzung Kärntens sicher, schafft viele Arbeitsplätze und spielt eine wichtige Rolle als Partner für Unternehmen und Partner vor Ort.
Flughafen auf Erfolgskurs
Der Klagenfurt Airport konnte in den letzten Jahren wieder positive Verkehrsentwicklungen verzeichnen: Im Jahr 2025 stiegen die Passagierzahlen um rund 27 % im Vergleich zum Vorjahr und in den Sommermonaten 2025 wurden die höchsten Sommerwerte seit über einem Jahrzehnt erreicht, begleitet von einer Zunahme der Flugbewegungen und einer verstärkten Nutzung durch das wichtige Segment der Allgemeinen Luftfahrt (GAC).
Fluganbindungen an touristische Destinationen, Quellmärkte und Wirtschaftsräume
Die Verbindung an das Drehkreuz Wien bildet dabei das Rückgrat des Liniennetzes – Austrian Airlines fliegt bis zu zweimal täglich zwischen Klagenfurt und Wien, wodurch über Umsteigeverbindungen mehr als 80 Ziele in Europa und weltweit bestens erreichbar sind.
Neben dieser wichtigen Zubringerverbindung bietet der Flughafen ein zunehmend vielfältiges Streckennetz. Internationale Direktflüge verbinden Klagenfurt mit mehreren europäischen Metropolen und Urlaubszielen: Austrian Airlines fliegt saisonale Flüge nach Hamburg, Eurowings erhöht auf der Verbindung nach Köln auf 3 wöchentliche Frequenzen, während Ryanair Klagenfurt ganzjährig und ab Sommer 2026 erweitert auf 3mal pro Woche mit London-Stansted und im Sommer 5mal wöchentlich mit Palma de Mallorca vernetzt. Weitere saisonale Linien umfassen unter anderem Direktverbindungen zu griechischen Inseln wie Paros und – neu im heurigen Sommer – Skiathos mit Springer Reisen. SkyAlps nimmt mit Juni 2026 die direkte Anbindung mit zwei Flügen pro Woche nach Rom auf. Ergänzt wird das Angebot durch saisonale Charterflüge mehrerer Reiseveranstalter zu einigen Ferienzielen in Europa.
Diese breite Mischung aus ganzjährigen und saisonalen Flügen stärkt sowohl die touristische Attraktivität als auch die wirtschaftliche Erreichbarkeit Kärntens und ermöglicht Reisenden vielfältige Optionen für Städte-, Geschäfts- und Urlaubsreisen direkt ab Klagenfurt.
Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft
Um die Attraktivität des Flughafens zu erhöhen, wurden bereits etliche Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt, darunter die Modernisierung einiger Terminalbereiche, wie etwa das Flughafen-Bistro UDO & ROY. Mit Events wie dem mittlerweile traditionellen Airport Night Run und Partnerschaften mit Reiseveranstaltern und Airlines wird der Flughafen verstärkt in der Region positioniert. Die Kooperation mit dem Österreichischen Bundesheer und der Eurofighter-Stationierung in Klagenfurt setzt weitere Impulse zur Stärkung des Standorts.
Im Rahmen der strategischen Zukunftsplanung investiert der Flughagen weiter in die Infrastruktur am Standort. Dazu zählen unter anderem ein neuer Hubschrauberstützpunkt, Büroflächenerweiterungen zur Vermietung, die Errichtung moderner Eventflächen und eines Privatflugterminals. Der Flughafen Klagenfurt legt zudem den Fokus auf zukunftsweisende Flächenentwicklung. Er verfügt über 420.000 Quadratmeter potenzialstarker Flächen, die für eine Vielzahl von Investitionsprojekten geeignet sind. Die strategische Lage in unmittelbarer Nähe zur Start- und Landebahn sowie zur Landeshauptstadt Klagenfurt und die ausgezeichnete Verkehrsanbindung machen diese Flächen besonders attraktiv für Unternehmen und Investoren. Die Areale werden auf Basis langfristiger Nutzungsrechte im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vergeben und bieten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Foto / Text: Villacher Alpenstraßen GmbH
Panoramastraße auf den Dobratsch
Die Gesellschaft ist Betreiber der gleichnamigen Straße und steht zu 70,59 % im Eigentum der Republik Österreich, dem Land Kärnten (K-BV) zu 17,65 % und der Stadt Villach zu 11,76 %. Die Villacher Alpenstraße ist via Managementvertrag seit 2005 Teil der GROHAG-Gruppe mit insgesamt 4 Panoramastraßen in Kärnten und Salzburg.
Die Straße überwindet 1.200 Höhenmeter und bietet spektakuläre Aussichten und einzigartige Naturerlebnisse. Die ganzjährig geöffnete Bergstraße ist eine von insgesamt fünf Premium-Alpenstraßen in Österreich. Die Villacher Alpenstraße führt durch eine 8200 ha große Region, welche 2002 zum 1. Naturpark Kärntens erklärt wurde. Bei der Fahrt eröffnen sich dem Besucher fantastische Ausblicke auf Villach, die Julischen Alpen und die Karawanken sowie das Kärntner Seengebiet. Besonders eindrucksvoll ist das am Südabfall das Dobratsch-Massives gelegene Bergsturzgebiet „Rote Wand“.
Die Villacher Alpenstraße ist ein beliebtes Wander- und Naherholungsgebiet für die Bevölkerung in und um Villach sowie ein gefragtes touristisches Ausflugziel bei Urlaubsgästen. Mit rund 150.000 Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland gehört die Villacher Alpenstraße im “Naturpark Dobratsch” zu den Top 5 Ausflugszielen Kärntens. Mit dem Umbau des Skywalks und dem Geologielehrweg wurden neue barrierefreie Besucheranlagen geschaffen die ein „Naturerleben für ALLE“ ermöglichen.
Aufgabe der K-BV Development GmbH (K-BV Dev) ist die Erstellung und die laufende Betreuung eines TOURISMUSKATASTERS FÜR DAS BUNDESLAND KÄRNTEN,
welches insbesondere die bereits vorhandene sowie die fehlende Infrastruktur im Land Kärnten erfasst und darstellt und die Basis für weitere Investitionen | Beteiligungen bildet.
Service und Know-How Transfer für potentielle InvestorInnen und UnternehmerInnen der genannten Sektoren ist unser oberstes Ziel.